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Hypnôse Homme
Lancôme

Komposition

Hypnôse Homme

Veröffentlicht

Hypnôse Homme – männliche Verführung ohne Geheimnisse. Visionär und avantgardistisch: Die Marke Lancôme wird 1935 auf alleinige Initiative eines Mannes gegründet, Armand Petitjean.

„Hypnose pour Homme“ erscheint 2007 und folgt auf den Erfolg seines weiblichen Pendants „Hypnose“, das zwei Jahre zuvor herausgekommen war. Wie der Damenduft ist auch „Hypnose Homme“ ein Duft, der betört, verzaubert und in seinen Bann zieht. Zugleich geheimnisvoll und kraftvoll, ist der Lancôme-Mann ein Verführer, der gern verführt. Sehr charismatisch, verströmt er eine höchst rätselhafte und vor allem höchst anziehende Aura. Die kühne und sehr facettenreiche Komposition stammt von Maurice Roucel.

Maurice Roucel interpretiert die männliche Sinnlichkeit mit dem Parfum Hypnôse pour Homme neu

Für die Herrenversion von „Hypnose“ wählte das Haus Lancôme Maurice Roucel als Parfumeur. 1973 tritt Maurice Roucel als Chemiker in das Haus Chanel ein. Dort erlernt er den Beruf des Parfumeurs an der Seite von Henri Robert, dem damaligen Hausparfumeur der Marke. Nach Stationen bei IFF (International Flavors & Fragrances) und Quest wird Maurice Roucel beim Unternehmen Dragoco (heute Symrise) eingestellt. Maurice Roucel erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Prix François Coty (2002), die Fifi Awards (einen in Frankreich und einen in den USA) sowie den Oscar des Parfums. Maurice Roucel verdankt man wunderbare Düfte wie „L’Instant“ von Guerlain, „24 Faubourg“ von Hermès oder auch „Rochas Men“ von Rochas.

Die grüne und würzige Frische von Hypnose Homme von Lancôme

„Hypnose Homme“ gilt als klassischer orientalischer Duft. Die Komposition beginnt mit einer Verbindung frischer Elemente, nämlich der zitrischen Frische von Mandarine und Bergamotte sowie der Frische der Minze, das Ganze betont durch Kardamom. Die aus Asien stammende Minze ist für ihre rasche Ausbreitung und ihren ebenso kräftigen wie angenehmen Duft bekannt. Der Legende nach warb Hades, der Gott der Unterwelt, um die Nymphe Minthe. Seine eifersüchtige Frau Persephone verwandelte sie daraufhin in eine Minzpflanze. Da Hades Minthe nicht ins Leben zurückholen konnte, schenkte er ihr ihren Duft und ihren Namen. Es sind die zahlreichen heilenden Eigenschaften, die zum Ruf der Minze beigetragen haben. In der Parfümerie entfaltet Minze kräftige, krautige, mentholische, sanfte und süße Nuancen. Dann füllt sich das Herz von „Hypnose Homme“ mit Lavendel aus der Provence. Der aus Persien stammende Lavendel zählte im 1. Jahrhundert zu den kostbaren Pflanzen. Erst ab dem 16. Jahrhundert wurde Lavendel in der Provence destilliert. Er diente vor allem als Wurmmittel. Im 18. Jahrhundert war Lavendel ein Mittel gegen die Pest. Früher wurde Lavendel mit der Sichel geerntet. Heute gibt es zwei Destillationsverfahren, nämlich die Wasserdampfdestillation und die Destillation des frischen Pflanzenmaterials. Lavendel wird hauptsächlich im Département Haute-Provence angebaut. Seit dem 19. Jahrhundert wird Lavendel in der Parfümerie verwendet; er bietet blumige, krautige, holzige und kampferartige Nuancen. Schließlich ist die Basis von „Hypnose Homme“ dank Patchouli, Weißem Moschus und Amber äußerst sinnlich und maskulin. Der Flakon ist ein reines Objekt der Begierde. Er greift die Codes der Damenversion auf und strahlt eine kraftvolle, geheimnisvolle Männlichkeit aus.