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Good Girl
Carolina Herrera

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Good Girl

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Good Girl ist der Duft, der Carolina Herrera zu Rekordverkäufen verhalf; er erschien 2016 und stammt von Louise Turner. Das Haus ordnet ihn als blumigen Amberduft ein: Bittermandel im Auftakt, Jasmin Sambac und Tuberose im Zentrum, geröstete Tonkabohne und Kakao im Ausklang. Der nachtblaue Flakon in Form eines Pumps trug die Lancierung ebenso wie die Komposition selbst.

Der kommerzielle Erfolg fand bei der Kritik keine Entsprechung: Now Smell This beschreibt einen süßen, braven Blumenduft, in dem der angekündigte Kaffee und Kakao fehlen.

Was die Kritik sagt

Robin, Now Smell This, 1. März 2017

Robin geht von einer Diskrepanz aus: Die Bestseller entgingen Liebhabern oft, und Good Girl habe ihr nichts bedeutet, bevor sie sich damit befasst habe. Sie beschreibt einen kräftigen, süßen Auftakt, der sich stark beruhige, ohne je seine Süße zu verlieren.

Ein fruchtiger und zitrischer Glanz durchziehe den Auftakt, rasch überdeckt von Jasmin und Tuberose, die ihrer Ansicht nach im Stil der Kaufhäuser behandelt seien: klar, sauber, ohne Kanten oder animalischen Anteil und trotz des Volumens ohne Tiefe.

Der weitere Verlauf erscheine ihr ruhiger und weniger gourmand als angekündigt. Der Kaffee fehle, Schokolade und Mandel seien nur ein Flüstern, und die Basis gleiche dem vanilligen, moschusartigen und holzigen Ausklang jedes beliebigen orientalischen Dufts des Massenmarkts.

Ihr Urteil passt in eine Zeile: tragbar, ohne ihr Stil zu sein, weder raffiniert noch unverwechselbar noch einprägsam. Sie fügt hinzu, der Pump-Flakon sei es, der den Duft verkaufe, und zählt dieses Design zu dem, was sie verabscheue.