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Eclat d'Arpège
Lanvin

Komposition

Eclat d'Arpège

Veröffentlicht

Eclat d’Arpège, die Neuinterpretation des legendären Lanvin-Parfums. Das Modehaus Lanvin steht für 125 Jahre Eleganz, Raffinesse und handwerkliches Können. Eine große Marke und eine große Dame, die sich Jahr für Jahr als talentierte Modeschöpferin behauptet hat.

Zwischen Zartheit und Raffinesse ist „Éclat d’Arpège“ die Neuinterpretation des legendären, 1927 erschienenen „Arpège“ von Lanvin. Ursprünglich ist „Arpège“ ein Duft, den Jeanne Lanvin ihrer Tochter Marguerite zum 30. Geburtstag schenken wollte. Als Einzelkind war Marguerite auch Jeannes Muse. Um ihr zu danken und ihre ewige Liebe zu beweisen, beschloss Jeanne Lanvin, ihr mit „Arpège“ eine prachtvolle olfaktorische Partitur zu schenken. 2002 wollte das Haus Lanvin seinen großen Klassiker mit blumigeren und fruchtigeren Tönen neu auflegen – daraus wurde „Éclat d’Arpège“.

Éclat d’Arpège, eine Neuauflage des Parfums von Karine Dubreuil

Für die Neuauflage seines legendären Duftes wählte Lanvin die Parfumeurin Karine Dubreuil. Sie wurde zwar in Grasse geboren, stammt jedoch nicht aus einer Parfumeursfamilie. Nach ihren Anfängen beim Unternehmen Florasynth (heute Symrise) war Karine Dubreuil bei Drom tätig, bevor sie 2002 zum Unternehmen Mane wechselte. Derzeit arbeitet Karine Dubreuil für das Haus L’Occitane. Dazu sagt sie, es sei wahr, dass sie, in Grasse aufgewachsen, eine provenzalische Sensibilität habe, die sie sicherlich L’Occitane nähergebracht habe. Anspruchsvoll und talentiert, ist Karine Dubreuil zweifellos eine Parfumeurin mit Überzeugungen. Ihr verdankt man herausragende Düfte wie „Mademoiselle Azzaro, l’Eau très belle“ von Azzaro oder „Womanity“ von Thierry Mugler.

Blumig-fruchtige Noten voller Sinnlichkeit für Eclat d'Arpège

Für die Neuauflage des großen Lanvin-Klassikers wünschte sich Karine Dubreuil eine Komposition zwischen Weiblichkeit und Sinnlichkeit, zwischen Spontaneität und Eleganz. Da Karine Dubreuil die Seele von „Arpège“ bewahren wollte, ist auch ihre Neuauflage ein Duft der Liebe, ein wahrer Appell an die Gefühle. „Éclat d’Arpège“ beginnt mit der zitrischen, äußerst frischen Note der sizilianischen Zitrone. Diese wird rasch vom Flieder begleitet. Die Fliederblüte stammt aus dem Nahen Osten. Sie wird in Europa seit dem 18. Jahrhundert kultiviert. Die Fliederblüten stehen in mehr oder weniger dichten, pyramidenförmigen Rispen.

In der Parfümerie verwenden die Nasen die Fliederblüte auf Basis anderer natürlicher Essenzen und in synthetischer Form. Flieder verströmt fein blumige, balsamische Töne, die mitunter dem Duft von Maiglöckchen nahekommen. Das Herz von „Éclat d’Arpège“ ist zugleich blumig und fruchtig und verbindet Pfirsich, Glyzinie und rote Pfingstrose. Die direkt aus Japan stammende Glyzinie ist für ihre Robustheit bekannt, da sie Temperaturen bis zu -20° übersteht. Im Mai und Juni blüht die Glyzinie und bildet intensiv duftende, blaue oder weiße Trauben. In der Parfümerie gilt die Glyzinie als „stumme Blüte“, das heißt, aus ihr lässt sich kein ätherisches Öl gewinnen. Die Glyzinie wird daher synthetisch nachgebildet.

Sie bietet zugleich blumige, fruchtige und zitrische Töne. Die Basis von „Éclat d’Arpège“ schließlich ist holzig und amberartig und verbindet sinnliche, umhüllende Noten wie Weißer Moschus, Amber und Libanon-Zeder. Die Kugel im Art-déco-Stil dient weiterhin als Flakon und erinnert so an die Liebe Jeanne Lanvins zu ihrer Tochter Marguerite.