
Eau de Cartier, ein Parfum wie eine zweite Haut. Das 1847 von Louis-François Cartier gegründete Haus Cartier ist weltweit für seine luxuriösen und raffinierten Produkte bekannt. Schmuck, Uhren und Parfums sind die zentralen Bereiche des Hauses.
Der 2001 erschienene Duft „L’Eau de Cartier“ ist ein Herrenduft, so natürlich wie eine zweite Haut. Vollkommen klar, gleicht „L’Eau de Cartier“ Quellwasser und wirkt ebenso transparent. Zugleich klassisch und modern, kehrt „L’Eau de Cartier“ zu den Grundlagen der Parfümerie zurück. Als kostbarer Duft betrachtet, ist „L’Eau de Cartier“ eine Hymne an das Licht. Zeitlos und universell, hinterlässt „L’Eau de Cartier“ eine überaus reine Sillage. Eine Kreation von Christine Nagel.
Eau de Cartier: Die Parfumeurin Christine Nagel erfindet das Wasser neu
Das Haus Cartier wählte Christine Nagel als Parfumeurin. Die 1959 in Genf geborene Christine Nagel tritt 1980 in das Labor von Firmenich ein. Ihre Aufgabe bestand damals darin, Rohstoffe in der Natur zu entdecken und sie zu synthetisieren. Ihre ersten Schritte als Parfumeurin macht sie bei Créations Aromatiques, 1997 wird sie bei Quest International zur Parfumeurin ernannt. Von da an reiht sie Erfolg an Erfolg und wechselt 2000 zu Givaudan. 2014 wird Christine Nagel in die Duftkreation von Hermès geholt, als Nachfolgerin des sehr talentierten Jean-Claude Ellena, der in den Ruhestand gegangen ist. Ihre erste Kreation für Hermès ist „Eau de Rhubarbe“. Dazu sagt Christine Nagel, mit diesem Duft habe sie ihre Freude über den Eintritt in das Haus hinausgerufen. Sie habe etwas Neues in die Frische bringen müssen. Sie habe einen Inhaltsstoff gesucht, der kräftig genug sei, um die klassischen Zitrusnoten zu ersetzen, und daher diese krautige Pflanze gewählt und ihr Moschus beigefügt, um ihr Volumen und Fülle zu verleihen, ein wenig wie ein Unterrock unter einem Kleid… Manche sagten bereits, das sei reines Hermès, eigenständig, klassisch im edlen Sinne… Christine Nagel verdankt man schöne Erfolge wie „The One“ von Dolce & Gabbana, „Si“ von Armani oder „Elle l’aime“ von Lolita Lempicka.
Klar wie das Parfum Eau de Cartier
„L’Eau de Cartier“ beginnt mit einer überaus spritzigen Verbindung, nämlich der von Bergamotte und Yuzu. Die aus Asien stammende Yuzu ist die Frucht des gleichnamigen Baumes. Von grüner bis gelber Farbe, zeichnet sie sich durch eine höckerige Schale aus. Yuzu gilt als die japanische Zitrone. Heute wird Yuzu in Japan in der Region Tokodu angebaut und nimmt in der asiatischen Küche einen herausragenden Platz ein. In der Parfümerie verwendet man das ätherische Yuzuöl, das durch Kaltpressung der Fruchtschalen gewonnen wird. Yuzu verströmt säuerliche, schalige, zitronige und sehr spritzige Töne. Danach entwickelt sich das Herz von „L’Eau de Cartier“ zu den pudrigen Noten von Veilchenblatt in Verbindung mit Lavendel. Frankreich, vor allem das Departement Haute-Provence, ist das wichtigste Erzeugerland von Lavendel. Seit dem 19. Jahrhundert wird Lavendel in der Parfümerie verwendet. Zunächst in Eaux de Cologne vertreten, findet Lavendel rasch Eingang in große, oft maskuline Kompositionen. Dort verströmt er zugleich blumige und krautige Töne. Schließlich ist die Basis von „L’Eau de Cartier“ zart sinnlich und vereint Patchouli, Weißer Moschus und Graue Ambra, die eine geradezu unvergessliche Sillage hinterlassen.
Ähnliche Parfums
Ähnliche Noten und Duftfamilie, aus anderen Häusern.
- Cologne MuglerThierry Mugler
- Luna Rossa Cologne SportPrada
- Le FrenchyGuerlain
- Aqua Allegoria TeazzuraGuerlain
- Explorer Ultra BlueMontblanc
- CK OneCalvin Klein
- Rosa NobileAcqua Di Parma
- Dior Homme CologneChristian Dior
Weitere Parfums von Cartier
Ebenfalls komponiert von Christine Nagel
- Lalique WhiteLalique
- Pour FemmeMauboussin
- Terre d'Hermès Eau GivréeHermès
- Eau de Citron NoirHermès