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Cristalle
Chanel

Komposition

Cristalle

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Cristalle, das Symbol einer vielversprechenden Jugend: Die Parfums von Chanel sind alle von einer besonderen Geschichte geprägt. Weil Coco Chanel zu Lebzeiten ihr ganzes Talent in die Schaffung kleiner olfaktorischer Schmuckstücke legte, ist es dem heutigen Konzern ein Anliegen, die Tradition und den Stil von Gabrielle fortzuführen.

Zugleich natürlich und raffiniert, erscheint „Cristalle“ ein Jahr nach dem Tod von Gabrielle Chanel, also 1974. Wie ein Mann für Mademoiselle ist „Cristalle“ ein Duft, den Gabrielle Chanel selbst hätte wählen können. Der Duft überrascht durch seine Frische, aber auch durch seine Leichtigkeit und Spontaneität. „Cristalle“ gilt als Symbol einer vielversprechenden Jugend. Ein Duft, der klar sein will wie die Jugend und die Unschuld. Dieses frische und blumige Parfum ist das Werk des damaligen Parfumeurs Henri Robert.

Cristalle, der letzte Erfolg von Henri Robert

Nach Ernest Beaux übernimmt Henri Robert die Leitung der Chanel-Parfums. 1889 in Grasse geboren, bewegt sich Henri Robert schon sehr früh in der Welt der Parfümerie, denn sein Vater war bereits Parfumeur. Im Zweiten Weltkrieg wird Henri Robert eingezogen und unterbricht seine junge Karriere bis 1941, als er Frankreich in Richtung Vereinigte Staaten verlässt und beim Unternehmen Coty angestellt wird, wo er 1936 sein erstes Parfum „Muguet des Bois“ kreiert. 1952 tritt er bei Chanel ein. 1955 entwirft er mit „Monsieur“ den ersten Herrenduft von Chanel. 1970 kreiert Henri Robert „N°19“, eine echte Hommage an Mademoiselle, die an einem 19. August geboren wurde. 1974 schließlich stellt er seinen letzten Erfolg „Cristalle“ vor. Ab 1978 übernimmt Jacques Polge, der vor allem mit der Modernisierung der Marke beauftragt ist. 1993 beschließt Jacques Polges, „Cristalle“ zu einem sinnlicheren, moderneren Duft neu zu interpretieren.

Cristalle, lebhafte, frische und blumige Noten

„Cristalle“ hebt mit der belebenden Frische der sizilianischen Zitrone an, verbunden mit jener der Bergamotte. Zu dieser ausgeprägten Frische gesellt sich Geißblatt, das hier seine süßen blumigen, aber auch sehr pflanzlichen Noten beisteuert. Das Herz entwickelt sich anschließend zu blumigen und grünen, jedoch leicht raffinierten Facetten, denn es vereint Jasmin, Ylang-Ylang, Narzisse und Hyazinthe. Jasmin verströmt einen sehr blumigen, opulenten und imposanten Duft und ist bei Parfumeuren sehr geschätzt. Ylang-Ylang bietet ebenfalls einen betörenden, aber eher grünen und pudrigen Duft. Die Narzisse verströmt einen subtilen und ungewöhnlichen Duft. Sehr blumig, bietet sie zugleich ausgesprochen grüne Facetten. Die Hyazinthe schließlich ist eine stumme Blüte, deren Duft im Labor nachgebildet wird. Sie verströmt Frische und Leichtigkeit. Die Basis von „Cristalle“ schließlich ist tief und elegant, denn sie vereint Eichenmoos und Vetiver, das in der Herrenparfümerie gebräuchlich ist.

Hier zeichnet Henri Robert für seinen letzten Erfolg „Cristalle“ verantwortlich. Frisch, spontan und fröhlich erscheint „Cristalle“ ein Jahr nach dem Tod von Gabrielle Chanel. Die Unternehmensleitung betont gern, sie hätte diese Essenz geliebt … Lebensfreude und grüne Frische: „Cristalle“ ist eine Ode an die Jugend, an das Leben …

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