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Coco Noir

Coco Noir ist das Eau de Parfum, das Jacques Polge 2012 für Chanel komponierte, als Echo auf Coco und auf den Aufenthalt von Gabrielle Chanel in Venedig. Das Haus beschreibt es als modernen Amberduft mit leuchtenden Noten: Bergamotte eröffnet mit Rose und Rosengeranienblatt, Patchouli und Tonkabohne bilden die Basis.

Enttäuschte Aufnahme 2012: Victoria von Bois de Jasmin erkennt die Eleganz der Komposition an, bedauert aber ihre Zurückhaltung, und Angela von Now Smell This findet darin nichts Schwarzes, nur ein sorgfältig gearbeitetes fruchtiges Patchouli, das sie Coco Pourpre genannt hätte.

Was die Kritik sagt

Eine enttäuschte Erwartung bei Bois de Jasmin

Am 1. August 2012 erinnert Victoria von Bois de Jasmin an die venezianische Inspiration des Dufts und gibt an, ihn mit seltener Ungeduld erwartet zu haben. Schon beim ersten Sprühstoß erkennt sie darin das fruchtige Patchouli, das damals die Damenparfümerie beherrscht.

Sie lobt die Eleganz der Komposition, doch ihre Zurückhaltung enttäuscht sie, und sie legt ihre Probe beiseite. In einer Antwort an eine Leserin fügt sie hinzu, ein Duft, der Schwarz im Namen trage, sollte es auch wirklich sein.

„Coco Pourpre“ für Now Smell This

Am 20. August 2012 schreibt Angela von Now Smell This, sie habe einen dunkleren Coco im Geist einer Femme fatale erwartet. Sie entdeckt darin eine violette Frucht, Seife und Patchouli und meint, man hätte ihn besser Coco Pourpre nennen sollen.

Unter dieser Schicht erkennt sie ein Herz aus grüner Rose und Geranienblatt, das sie verführerisch findet, das aber nach einer Stunde verblasst. Zurück bleibe ein fruchtiges, moschusartiges Patchouli, feiner dosiert als jene aus den Regalen des Massenmarkts, aber aus derselben Familie.