Blumig
Alexis Dadier
Die Parfümerie ist ein stark strukturierter Wirtschaftszweig. Der Beruf des Parfumeurs ist heute weltweit nur einer Handvoll namhafter Komponisten vorbehalten. Diese haben die Möglichkeit, auf zwei verschiedene Arten zu arbeiten. Sie können als exklusive Parfumeure für die größten Kreativhäuser tätig sein und stehen so stärker im Vordergrund. Sie können ihren Beruf aber auch zurückhaltender innerhalb eines Duftstoffherstellers ausüben. Das ist bei Alexis Dadier der Fall.
Alexis Dadier, Parfumeur für IFF
Alexis Dadier hat sich entschieden, für das Unternehmen IFF zu arbeiten, das auch unter dem Namen International Flavors and Fragrances bekannt ist. Das international tätige Unternehmen wurde 1833 gegründet. Es verfügt somit heute über eine lange Geschichte und ein bemerkenswertes Know-how. Sein Sitz befindet sich derzeit in New York. IFF ist auf die Herstellung von Duftstoffen spezialisiert, die für zwei Wirtschaftszweige bestimmt sind: IFF stellt Düfte für die Parfümerie sowie Aromen für die Lebensmittelindustrie her. Heute ist es gemessen am Umsatz das drittgrößte Unternehmen seiner Branche. Es rangiert direkt hinter Givaudan und steht in unmittelbarer Konkurrenz zu den anderen großen Konzernen Firmenich und Symrise. Durch seine Tätigkeit für dieses Unternehmen arbeitet Alexis Dadier mit renommierten Kunden zusammen. Nahezu alle großen Luxusmarken haben bereits die Dienste von IFF in Anspruch genommen. So hatte Alexis Dadier Gelegenheit, Parfums für Bottega Veneta, Givenchy und Thierry Mugler zu kreieren. Auf ihn gehen zudem die Düfte Ambre Tigré und Miroir zurück. Alexis Dadier hat jedoch auch für erschwinglichere Marken wie L’Occitane gearbeitet. Für diese Marke schuf er unter anderem die Parfums Notre Flore, Cèdre Rose und Nuit de Mai.
Die Inspirationsquellen von Alexis Dadier
Alexis Dadier ist ein eher bodenständiger Mensch, der auf der Suche nach Inspiration vor allem gern durch Gärten streift. So lässt er sich häufig vom Duft der Blumen, von grünen Oasen und majestätischen Bäumen inspirieren. Er beschwört gern die Weite von Landschaften, die Silhouette von Blütenblättern oder einen grünen Horizont, so weit das Auge reicht. Auch die Architektur ist für ihn mitunter eine Inspirationsquelle, besonders der italienische Stil und die Antike. Als Kunstliebhaber besucht er gern die Fondation LVMH und zeigt sich nach eigenen Worten fasziniert von deren farbigen Paneelen. Ebenso hat er die Galerie Design et Nature in Paris zu seinem Stammort gemacht. Mit all ihren präparierten Tieren erinnere ihn dieser Ort an eine kleine Galerie der Evolution, sagt er.
