Yatagan
Yatagan, das Erbe ferner Länder Ernest Daltroff kauft 1902 die Parfümerie und Kurzwarenhandlung La maison d’Émilia. Aus ihr wird das Haus Caron mit dem bekannten Erfolg. Caron steht für überliefertes Handwerk und Qualität.
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Bezugsquellen
Die Marke hat die Welt der Parfümerie revolutioniert, insbesondere mit „Pour un homme“ im Jahr 1934. Ein für die damalige Zeit gewagtes Unterfangen, und doch wurden bereits 80 Jahre gefeiert. 1976 stellt das Haus Caron „Yatagan“ vor, einen warmen, holzigen und kräftigen Duft … ein weiterer großer Erfolg.
Yatagan, das Symbol des türkischen Säbels
Yatagan bezeichnet eigentlich einen türkischen Säbel, eine Waffe mit gebogener Klinge. Wahrscheinlich von der Machaira abgeleitet, gab der Yatagan den Bajonetten des 19. Jahrhunderts ihre Form. Zudem diente der Yatagan kurz vor der französischen Kolonisierung Algeriens der Enthauptung der dort zum Tode Verurteilten. Die Komposition von Carons „Yatagan“ erinnert an flüssiges Leder, dessen Farbe sie im Übrigen auch hat. „Yatagan“ lädt zudem zum Reisen ein, auf den Spuren osmanischer Reiter. Der Orient und seine fernen, geheimnisvollen Länder werden heraufbeschworen. Der Charakter dieses Duftes entspricht diesen fernen Ländern: warm, kräftig, scharf und äußerst charismatisch.
Die warmen und geheimnisvollen Noten von Yatagan
„Yatagan“ ist ein überraschender Akkord aus Kräutern und Hölzern, ein Chypre ohne blumige Noten. Den Auftakt von „Yatagan“ bildet die Verbindung von Beifuß, Lavendel, Petitgrain und Absinth. Das Herz ist mit Patchouli, Vetiver, Geranie und Kiefernnadeln von Hölzern und Sinnlichkeit geprägt. Die Basis schließlich verströmt kräftige ledrige Noten. Sie verbinden sich mit animalischen Noten aus Zistrose-Labdanum, Castoreum und Styrax. Zudem kommt die Komposition vollständig ohne blumige Noten aus. Der Flakon ähnelt den übrigen Düften der Herrenlinie. Maskulin und schlicht, lässt er den goldenen, amberfarbenen Duft durchscheinen, als Verführung in Reinform … Ledrig und warm führt die Komposition in die Länder des Orients, in unbekannte Gegenden. Sie lässt der Fantasie, den Wünschen und dem Verlangen freien Lauf und enttäuscht nicht.
Wenn Caron zahlreiche olfaktorische Erfolge verzeichnet hat, gehört „Yatagan“ zweifellos dazu. Die Komposition ist äußerst originell, besonders für ihre Zeit. Endlich ein orientalischer Herrenduft, der weder Honig noch Amber enthält. Das Parfum trägt den Namen eines türkischen Säbels, eine Hommage an Reisen in den Orient. „Yatagan“ riecht nach Aufbruch, Fantasie und fernen Ländern. Exzentrisch und neuartig ist „Yatagan“ ebenfalls, da er keine einzige blumige Note enthält. Es ist ein ausgesprochen maskuliner, warmer, kräftiger und holziger Duft. „Yatagan“ gefällt oder gefällt nicht, lässt aber niemanden gleichgültig.
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