
Noa, 1998 von Cacharel lanciert, ist ein Eau de Toilette von Olivier Cresp für eine Heldin, die von Weisheit und Hoffnung spricht. Das Haus beschreibt es als ein Beet aus Weißem Moschus, in dessen Mitte die weiße Pfingstrose blüht, begleitet von Bulgarischer Rose und Benzoe, umgeben von Noten von Kaffee und Weihrauch. Der Flakon, eine Glaskugel, umschließt eine Perle.
Das Haus beschreibt ein Beet aus Weißem Moschus, weich, rein und umhüllend, in dessen Mitte die weiße Pfingstrose blüht, die es eine Blume des Lichts nennt. Ringsum habe der Parfumeur Noten von Kaffee, Tränen von Weihrauch und Benzoe gesät.
Heute nennt es die weiße Pfingstrose in den Kopfnoten, die Bulgarische Rose in den Herznoten, Weißen Moschus, Sandelholz und Benzoe in den Basisnoten. Nach Angaben des Hauses entwickle sich der Duft durch diesen Aufbau je nach Haut sehr unterschiedlich.
Die ursprüngliche Beschreibung
Ein älterer Text des Hauses beschrieb einen Auftakt mit grüner, spontaner und prickelnder Frische, akzentuiert durch Koriander, mit einem Bouquet weißer Pfingstrosen im Herzen und einer Basis, in der die Transparenz des Weißen Moschus auf die Wärme von Kaffee und Weihrauch traf.
Die Enzyklopädie Perfume Intelligence nennt für 1998 weiße Pfingstrose in den Kopfnoten, Cassisblätter und Kaffee in den Herznoten, Moschus, Benzoe und Weihrauch in den Basisnoten. Auparfum sieht darin 2015 einen gourmandigen Augenzwinkern von Olivier Cresp nach dem Praliné von Angel, allerdings mit einem gut versteckten, dezenten Kaffee.
Laut Auparfum öffne sich der Duft mit einer leicht würzigen blumigen Frische zwischen Ylang, Pfingstrose und Freesie, mit einer grünen Pfirsichhaut. Das Blumige verschmelze nach und nach mit einem rauchigen, milchigen Sandelholz und einem kaum vanilligen, mit Koriander akzentuierten Kaffee und klinge in einer Wolke aus pudrigem, cremigem Moschus aus.
Was außen vor bleibt
Pfirsich, Pflaume, Freesie, Lilie, Jasmin, Ylang-Ylang, Vanille, Tonkabohne und Zeder, die die meisten online veröffentlichten Duftpyramiden aufführen, gehören nicht zu den Noten, die das Haus heute angibt, ebenso wenig wie Hedione und Maiglöckchen.
Was das Etikett angibt
Die Inhaltsstoffliste enthält nach Alkohol, Parfum und Wasser nur deklarationspflichtige Allergene: Hydroxycitronellal, Alpha-Isomethyl Ionone, Coumarin, Geraniol, Citronellol, Cinnamyl Alcohol, Linalool, Benzyl Alcohol, Farnesol, Limonene, Benzyl Benzoate, Isoeugenol und Citral. Sie gibt weder Farbstoff noch UV-Filter an.
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