
Givenchy präsentiert sein Eau de Toilette L’Interdit. Manche Parfums sind vergänglich. Andere hingegen überdauern die Zeit und begründen olfaktorische Legenden, die sich immer wieder neu entdecken lassen. Heute interpretiert Givenchy einen seiner größten Düfte neu.
L’Interdit von Givenchy in der Version Eau de Toilette
Mit L’Interdit trat das von Hubert de Givenchy gegründete Haus 1957 in die Welt der Parfümerie ein – mit diesem allerersten Parfum, inspiriert von der großen Audrey Hepburn, einer engen Freundin des Designers und Couturiers. 2018 ließ das Haus Givenchy den Mythos mit einer völlig neuen Kreation dieses Interdit wiederaufleben, das mit mal leuchtenden, mal sinnlichen Blüten fasziniert. Was ist 2019 von der neuen Konzentration L’Interdit Eau de Toilette zu erwarten?
L’Interdit Eau de Toilette, die so köstliche und geheimnisvolle Blüte von Givenchy
Mitte der 50er-Jahre: Hubert de Givenchy war bereits seit einiger Zeit in der Haute Couture tätig und wollte, leidenschaftlich von femininen Düften begeistert, auch Parfum kreieren. Dazu ließ er sich von der außergewöhnlichen Persönlichkeit seiner Muse Audrey Hepburn inspirieren und brachte 1957 L’Interdit heraus. Dieses so sinnliche und feminine Parfum prägte die Welt, und bis heute sind diese einzigartigen Duftschwaden zwischen Blüten, maskulin-femininen Noten und großer Sinnlichkeit unvergessen.
2018 stellten die Parfumeure Dominique Ropion, Fanny Bal und Anne Flipo ihr Können in den Dienst von Givenchy, um diesen legendären Duft wiederaufleben zu lassen – mit denselben Kontrasten zwischen Licht und Weiblichkeit, maskulinen Vetivernoten und der intensiven Sinnlichkeit animalischer, vanilliger Noten.
Für eine leichtere Variante von L’Interdit komponierte dasselbe Parfumeur-Trio mit L’Interdit Eau de Toilette einen ebenso betörenden, diesmal jedoch pudrigeren Duft dank der Mohnblüte, zwischen Zartheit und intensiver narkotischer Wirkung …
Wenn der Mohn zum Stargast von L’Interdit Eau de Toilette wird
Für L’Interdit Eau de Parfum hatten Fanny Bal, Dominique Ropion und Anne Flipo ihre Komposition so angelegt, dass sie ein kontrastreiches Frauenporträt zeichnet, ganz im Bild der Frau von 2018. Die Parfumeure erklärten damals gegenüber Femme d’Aujourd’hui, die Kreation von L’Interdit sei eine echte Erkundung ihrer Vision der Givenchy-Frau gewesen; ein kreativer Austausch, in dessen Verlauf alle verschiedene Ansätze hätten erkunden können, bevor sie das perfekte Gleichgewicht zwischen Kraft und Anmut, Modernität und Zeitlosigkeit gefunden hätten.
Für dieses neue, leichtere Opus, L’Interdit Eau de Toilette, verzichtete das Trio auf die animalischen Ambroxan-Noten und die Birnennoten in der Kopfnote und ersetzte sie durch einen recht originellen Auftakt aus Mohn. Mohn und Klatschmohn sind von Natur aus stumme Blüten, sie lassen sich jedoch durch pudrige Akkorde mit geheimnisvoller, rauchiger Wirkung nachbilden, wie es bei L’Interdit Eau de Toilette der Fall ist. Im Herz bleibt die sonnige, sehr feminine Pracht von Orangenblüte und Tuberose in diesem Interdit Eau de Toilette erhalten, doch Moschus setzt mit seiner Wärme Akzente zu diesen Blüten. Selbstverständlich bewahrt L’Interdit Eau de Toilette seine charakteristische Vetiver-Signatur, die im Zusammenspiel mit Patchouli eine intensive Sinnlichkeit entfaltet.
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