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Premier Figuier
L'Artisan Parfumeur

Komposition

Premier Figuier

Veröffentlicht

Premier Figuier erscheint 1994 und gibt der Feige in der alkoholischen Parfümerie die Titelrolle. Olivia Giacobetti hat darin den ganzen Baum eingefangen: das zerriebene Blatt, den milchigen Saft, die reife Frucht, das Holz. Zwei Jahre vor Philosykos, das sie für Diptyque kreieren wird, eröffnet die Komposition eine Kategorie, die die Nischenparfümerie seither nicht mehr verlassen hat.

Vier angegebene Rohstoffe, sechs weitere, die Wikiparfum ohne Zuordnung zu einer Ebene hinzufügt. Der ganze Baum steckt in der Komposition: Blatt, Saft, Frucht und Holz.

Blatt, Frucht, Holz

Das zerriebene Blatt eröffnet, grün und beinahe krautig. Die Frucht und die Mandelmilch bilden die Mitte, milchig und süß, ohne je ins Gourmandige zu kippen. Die Zeder bildet die Basis.

Was das Haus hervorhebt

Seine Seite stellt nur Ficus carica und die Zeder heraus. Seine Kurzbeschreibung umfasst drei Noten – Feigenblatt, Mandelmilch, Feige.

Was außen vor bleibt

Wikiparfum ergänzt Galbanum, Kokosmilch, Trockenfrüchte, Sandelholz, Pfirsich und Kiefernnadeln. Anderswo kursiert eine Duftpyramide mit neun Rohstoffen, die zusätzlich Asant und Limette enthält. Da keine Ebene angegeben ist, bleibt all dies im Fließtext.

Was das Etikett angibt

Fünfzehn Einträge: denaturierter Alkohol, Wasser, Parfum, Hydroxycitronellal, Benzylsalicylat und die regulierten Allergene – Linalool, Alpha-Isomethyl Ionone, Cumarin, Citronellol, Eugenol, Geraniol, Limonen, Benzylbenzoat, Citral –, den Abschluss bildet Benzylalkohol.

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