
Lalique de Lalique, raffinierter denn je. Im Jahr 1885 übernimmt René Lalique das Atelier des Juweliers Jules Destape an der Place Gallion in Paris. Ab 1888 fertigt er die ersten Schmuckgarnituren aus ziseliertem Gold, inspiriert von der Antike und vom Japonismus.
Lalique: Marie-Claude Lalique zwischen Tradition und Moderne …
Als eigentliches Aushängeschild der Marke verkörpert Lalique de Lalique eine blumige, elegante Weiblichkeit, die sich mit dem fröhlich Gourmandigen der Frucht verbindet. Eine Weiblichkeit in vollkommener Kontinuität mit den Kreationen von René und Marc Lalique und im Einklang mit der Modernität und der schöpferischen Kraft der letzten Nachfahrin dieser Glaskünstlerfamilie, Marie-Claude Lalique.
Lalique, der allererste Damenduft des berühmten Glashauses Lalique
Geboren werden und neu geboren werden, dabei die Exzellenz der eigenen Wurzeln bewahren und so viel Neues wagen, dass Modernität entsteht: Diese kühne Herausforderung stellte sich Marie-Claude Lalique, als sie ihr allererstes Parfum Lalique schuf, herausgegeben vom ganz neuen Parfumhaus Lalique.
Gleichsam als Glücksbringer, vor allem aber als Hommage an die künstlerischen Wurzeln wurde dieses erste Parfum, schlicht und folgerichtig Lalique genannt, Publikum und Presse in einem Waggon des legendären Orient-Express vorgestellt – eines Zuges, den René Lalique mit seinen schönsten Werken ausgestattet hatte. Das erste Parfum des Hauses scheint somit von den vielfältigen historischen Zeugnissen der größten Parfumeure ebenso geprägt wie vom frischen Wind der Moderne, den Marie-Claude Lalique einbrachte.
Lalique, das Parfum, wird rasch zu einem außergewöhnlichen Erfolg und markiert den vielversprechenden Beginn von Lalique in der Parfümerie. Daher wird Lalique jedes Jahr genutzt, um die künstlerische Glasarbeit zur Geltung zu bringen, die Marie-Claude Lalique an den Flakons ausführt. Als lebendiges, zeitgemäßes Symbol des handwerklichen Könnens seiner Schöpfer präsentiert sich Lalique in einem Flakon schöner als der andere. Hervorzuheben ist die Edition von 2012, die zum 20-jährigen Bestehen der Marke in einem Geißblatt-Flakon aus Kristall und Gold entstand.
Die 1992 geschaffene Linie Lalique de Lalique sei die erste Säule der Maison Lalique. Das Haus würdige sie jedes Jahr, indem es ihr einen Sammlerflakon aus Kristall in limitierter Edition widme. Lalique pour Lalique.
Moschusartige Blüten und Früchte für einen modernen, poetischen Aufschwung, signiert Lalique pour Lalique
Ursprünglich wurde der Duft von Lalique 1992 von Max Gavarry geschaffen; zum 20-jährigen Jubiläum 2012 überarbeitete ihn Sophia Grojsman. Diese neue Orchestrierung der Komposition des Kultparfums machte die Noten insbesondere durch hinzugekommene weiße Blüten luftiger und verlieh ihnen präsentere, deutlicher von moderner Weiblichkeit geprägte Nuancen.
Schon im Auftakt dieses Lalique entfaltet sich ein Blütenwind mit Noten von bulgarischer Rose, Jasmin und würzigem Goldlack. Die majestätische Iris überzieht diese zarten Blüten mit ihrem berauschenden, sanften Duft und macht sie pudrig. Im Herzen übernehmen die Früchte die Führung und bringen süße Noten von Birne, Cassisblatt und wilder Brombeere. Zum Schluss hüllt sich das Mysore-Sandelholz in die Zartheit des weißen Moschus und das Gourmandige der Vanille und entfaltet seine amberartige Tiefe.
Mehr denn je steht dieses erste Parfum Lalique de Lalique sinnbildlich für die Verbindung zwischen dem Lalique-Kristall und der Welt des Parfums. Als Ode an die moderne Frau, die René und Marc Lalique über alles schätzten, zeichnet Lalique de Lalique das olfaktorische Porträt einer modernen, zart blumigen und sehr sinnlichen Frau.
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