
Jeanne Lanvin, eine köstliche olfaktorische Hommage. Jeanne Lanvin wurde 1867 in Paris geboren. In ihrer Dienstmädchenkammer begann sie 1885, Hüte zu entwerfen.
Die Parfums von Lanvin sind ebenso für ihre kühnen Akzente bekannt wie für ihre romantische, fast jugendliche Weiblichkeit. Auch wenn Rumeur oder Scandal für ihre originelle und eindrucksvolle Komposition gefeiert wurden, bleibt der Bestseller des Hauses doch das weitaus zartere Arpège, das Jeanne Lanvin für ihre Tochter komponieren ließ. Dieser blumigen Feinheit wollte der talentierte künstlerische Leiter von Lanvin, Alber Elbaz, eine Hommage erweisen, als er Anne Flipo „Jeanne Lanvin“ komponieren ließ.
„Jeanne Lanvin“ oder die Rückkehr zu den Quellen der Inspiration
Das Haute-Couture-Haus Lanvin entstand aus Jeanne Lanvins Leidenschaft für die Mode, aber auch für ihre Tochter. Tatsächlich wird die Modistin mit der Geburt ihrer Tochter zur Modeschöpferin und entwirft für ihr Lieblingsmädchen ein raffinierteres Kleid nach dem anderen. Viele Jahre später kreiert die inzwischen sehr berühmte Couturière ebenfalls für Marguerite Arpège, einen kraftvollen und raffinierten blumigen Duft, der rasch zum meistverkauften Parfum des Hauses Lanvin wird.
Nach dem Tod der Gründerin des Hauses 1946 verliert Lanvin jedoch nach und nach an Schwung. Erst mit dem neuen Jahrtausend und der Ankunft von Alber Elbaz leben die überlieferten Werte von Raffinesse und Eleganz bei Lanvin wieder auf.
Ganz selbstverständlich beauftragt der künstlerische Leiter die talentierte Anne Flipo, einen Duft als Hommage an die Gründerin des Hauses zu komponieren. Um „Jeanne Lanvin“ zu entwerfen, reist Anne Flipo zu den Wurzeln von Jeannes Kreativität: dem Glanz der Jugend, inspiriert von ihrer Tochter. Wie es die sprühende und kühne Designerin zu ihrer Zeit mit Arpège getan hatte, kreiert Anne Flipo so für Lanvin ein zartes, aber zugleich sehr modernes blumiges Parfum, das sich an sehr junge Frauen am Beginn ihrer Weiblichkeit richtet. Jeanne und ihre Tochter Marguerite leben nicht mehr, doch durch das Parfum „Jeanne Lanvin“ bleibt ihre Verbundenheit bestehen.
Louise de Vilmorin schrieb über Jeanne Lanvin und ihre einzigartige Bindung an ihre Tochter, um diese zu bezaubern, werde sie nach und nach die Welt bezaubern.
Zwischen modernen fruchtigen Düften und dem Retro-Charme des Chypre jubelt „Jeanne Lanvin“
„Jeanne Lanvin“ wurde geschaffen, um nicht nur der kühnen Gründerin des Hauses eine Hommage zu erweisen, sondern auch der wunderbaren Liebesgeschichte mit ihrer Tochter, die sie in all ihren Kreationen inspirierte. So überrascht es kaum, dass Anne Flipo für „Jeanne Lanvin“ moderne und kühne Duftnoten (wie die Persönlichkeit von Jeanne Lanvin) anmutig mit zarteren Noten verbindet, die die Reinheit junger Mädchen hervorheben, wie einst Arpège.
Die Modernität von „Jeanne Lanvin“ liegt natürlich in den zahlreichen fruchtigen und gourmanden Noten, sowohl in den Kopfnoten mit Brombeere und Pflaume als auch im Herz mit Himbeere. Die Sinnlichkeit der tiefen Noten aus Grauer Ambra, Sandelholz und Weißem Moschus ist ebenfalls sehr originell, vor allem in Verbindung mit einem sehr nostalgischen Herz.
Tatsächlich erinnern Rose, Freesie und Pfingstrose im Herz weit mehr an die Parfums vergangener Zeiten als an die gourmanden Düfte von heute. Doch dieser Kontrast zwischen Düften von einst und hochaktuellen Akkorden macht „Jeanne Lanvin“ zu einem kühnen und einzigartigen blumig-gourmanden Parfum.
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