
Jasmin Rouge erschien 2011 in der Kollektion Private Blend, als Anklang an die Lippenstifte von Tom Ford, und stammt von Rodrigo Flores-Roux. Das Haus präsentiert ihn als würzigen Blumenduft: ein Jasmin Sambac, umhüllt von Muskatellersalbei sowie schwarzem und weißem Pfeffer, auf einer Basis aus Labdanum und Amber, in einem Flakon von tiefem Rot.
Tom Ford reduziert Jasmin Rouge heute auf sechs Schlüsselnoten: schwarzer und weißer Pfeffer, Muskatellersalbei, Absolue aus Kelchblättern des Jasmin Sambac, Ylang-Ylang, Labdanumharz und Amber. Die deutlich längere Liste von 2011 gibt die Stellung jedes Rohstoffs genauer an.
In den Kopfnoten stehen Bergamotte und Mandarine neben Zimt, Ingwer, Kardamom sowie schwarzem und weißem Pfeffer. Das Herz vereint Jasmin Sambac, Ginster, Neroli, Ylang-Ylang und Muskatellersalbei, während eine mexikanische Vanille, Labdanum, Leder, Hölzer und Amber die Basis bilden.
Ayala Moriel nimmt 2015 fruchtige Akzente von Pflaume, Aprikose und Pfirsich wahr sowie einen Hauch von Tuberose, Gardenie und Orangenblüte, den sie dem Methylanthranilat zuschreibt. Neben dem Sambac rieche sie zudem einen animalischeren Jasmin grandiflorum.
Victoria merkt 2011 auf Bois de Jasmin eine ausgeprägte Präsenz von Orangenblüte und Ylang-Ylang neben dem Jasmin an sowie einen harzigen Pfeffer, der zugleich an Weihrauch und Holz erinnere. Keiner dieser wahrgenommenen Rohstoffe erscheint unter den von Tom Ford angegebenen Noten; sie bleiben im Fließtext.
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