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Jardins de Bagatelle

Jardins de Bagatelle: Der für die 1980er-Jahre typische Blütenwind von Guerlain. Die Jardins de Bagatelle sind, ebenso wie das gleichnamige, 1983 erschienene Parfum, üppig und meisterhaft, zugleich sehr modern und den traditionellen Werten der Gartenkunst verpflichtet.

Der 1983 erschienene Duft „Jardins de Bagatelle“ gleicht einem Cocktail positiver, freudvoller Blüten. Er richtet sich an Frauen, die sich gern etwas Gutes tun. Blumig und sinnlich zugleich, ist die Guerlain-Frau hier eine Liebhaberin der Natur und insbesondere der Blumen. „Jardins de Bagatelle“ ist eine wahrhaft strahlende und feminine Essenz voller Geschichte. Aus einem prachtvollen Bouquet weißer Blüten komponiert, ist „Jardins de Bagatelle“ das Parfum des Glücks, geschaffen von Jean-Paul Guerlain.

Jean-Paul Guerlain übersetzt die Geschichte von Bagatelle

Die Geschichte führt an den Rand des Bois de Boulogne in Paris, ins Jahr 1779. Der Comte d’Artois, jüngerer Bruder Ludwigs XVI., geht damals die zugegebenermaßen etwas verrückte Wette ein, zu Ehren Marie-Antoinettes in 64 Tagen ein Schloss zu bauen. Die Herausforderung wurde dank einer Vielzahl von Menschen gemeistert, die Tag und Nacht arbeiteten. Nach Fertigstellung wurde das Schloss von prachtvollen Gärten umgeben, unter anderem mit 1200 Rosensorten … Die Jardins de Bagatelle waren entstanden! Von diesen prunkvollen, geschichtsträchtigen Gärten ließ sich Jean-Paul Guerlain inspirieren. Als 4. Parfumeursgeneration der Familie Guerlain folgte Jean-Paul Guerlain seinem Großvater Jacques Guerlain nach. Er kann mehr als 3000 verschiedene Gerüche erkennen und gilt als beeindruckend und äußerst talentiert. Jean-Paul Guerlain hat die Geschichte seiner Familie maßgeblich geprägt; ihm sind große Erfolge wie „Samsara, Vétiver“ oder auch „Nuit d’Amour“ zu verdanken.

Das prachtvolle Blütenbouquet der Jardins de Bagatelle

„Jardins de Bagatelle“ beginnt zart und luftig mit Bergamotte, Zitrone und Veilchenblüte, die blumige, pudrige und zitrische Töne verbinden. Zart, feminin und betörend vereint das Herz von „Jardins de Bagatelle“ die schönsten Blüten, nämlich Gardenie, Narzisse, Maiglöckchen, Jasmin und Rose. Als Symbol des 1. Mai und damit des Tags der Arbeit nimmt das Maiglöckchen im Herzen der Franzosen einen ganz besonderen Platz ein. Ursprünglich aus Japan stammend, ist das Maiglöckchen heute in allen gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel verbreitet. Seit dem 1. Mai 1560 gilt das Maiglöckchen als Glücksbringer, dank König Karl IX., der die hübsche Glockenblüte den Hofdamen schenkte und ihnen viel Glück wünschte … In der Parfümerie ist das Maiglöckchen eine stumme Blüte; eine Maiglöckchen-Essenz wird daher aus synthetischen Molekülen gewonnen. Das Maiglöckchen verströmt sanfte, blumige und grüne Töne. Die Basis von „Jardins de Bagatelle“ schließlich ist holzig und sinnlich zugleich, denn sie vereint Zeder, Vetiver, Zibet und Vanille und hinterlässt eine äußerst verführerische Sillage. Der ursprüngliche Flakon gleicht einer Skulptur mit drapierter Schulter. Als Vorbild diente Guerlain die Silhouette einer Karyatide des Schlosses Bagatelle. Das Ergebnis verleiht dieser geschichtsträchtigen Komposition einen letzten Hauch von Eleganz.

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