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Le Parfum
Elie Saab

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Le Parfum

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Le Parfum ist der erste Duft von Elie Saab, 2011 lanciert und von Francis Kurkdjian komponiert. Das Haus präsentiert ihn als Ode an das Licht: eine solare Orangenblüte, ein Jasmin-Absolue in Verbindung mit Patchouli, eine Basis aus Zeder, umhüllt von einem Rosenhonig-Akkord. 2012 erhält er bei den französischen FiFi Awards den Preis für den besten Damenduft.

Angela (Now Smell This, 2011) sieht darin einen Wirbel weißer Blüten, seltsam, aber hübsch; Thomas Dunckley (The Candy Perfume Boy) lobt eine Orangenblüte, die singe; Elena Vosnaki (Perfume Shrine) findet darin einen verführerischen, honigartigen Blumenduft, der jedoch wenig originell sei.

Was die Kritik sagt

Now Smell This: ein blumiges Feuerwerk

Angela begegnet am 8. August 2011 Kurkdjians Ausführungen über das Licht mit Skepsis, räumt dann aber ein, er habe ins Schwarze getroffen. Sie beschreibt einen Rausch weißer Blüten in glühend heißem Dampf, rein und hoch wie eine Piccoloflöte, in dem Aldehyde durch Orangenblüte und Jasmin hindurch zerplatzten.

Sie vergleicht die Wirkung mit dem orchestralen Crescendo von „A Day in the Life“ der Beatles. Das angekündigte Patchouli und die Zeder treten für sie nicht hervor; der Duft bleibe eher keusch als sinnlich, vermutlich ein Favorit für Abendhochzeiten: seltsam, aber hübsch.

The Candy Perfume Boy: eine Orangenblüte, die singt

Thomas Dunckley misstraute am 25. August 2011 den ersten Düften von Couturiers; der Name Kurkdjian beruhigt ihn. Er beschreibt eine Orangenblüte, die singe, leuchtend, honigartig, kaum animalisch, auf einem großzügigen Patchouli und einer holzigen Basis, die eine ausgeprägte Zeder etwas herb mache.

Perfume Shrine: verführerisch, aber schon bekannt

Elena Vosnaki beschreibt im Dezember 2011 einen Blumenduft mit Honigakzenten, schön und verführerisch, zugeschnitten auf das breite Publikum und dafür gemacht, niemandem zu missfallen. Sie bedauert, dass er bereits bekannte Motive Kurkdjians aufgreife, was ihn Punkte in Sachen Originalität koste.

Sie findet darin eine Facette der Retro-Rosen des Parfumeurs wieder, eingefügt in eine den weißen Blüten gewidmete Komposition, allen voran Jasmin. Sie empfiehlt ihn jenen, die Sensi von Giorgio Armani vermissen, das ebenso unmittelbar und einfach zugänglich sei.

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