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Deci Delà

Deci Delà ist der Duft, den Nina Ricci 1994 lanciert, um das eigene Image zu verjüngen; er stammt von Jean Guichard. Der fruchtige Chypre eröffnet mit Himbeere, Pfirsich und Aprikose, führt über Rose und Duftwicke und ruht auf Eichenmoos, Sandelholz und Patchouli. Der Flakon in Rosa und Gold wurde von Élisabeth Garouste und Mattia Bonetti entworfen. Der Duft wird nicht mehr hergestellt.

Gaia Fishler (The Non-Blonde, 2011) hält ihn für weniger gelungen als Yvresse, bis zur Künstlichkeit mit Früchten beladen, doch gerettet durch seine Chypre-Basis und einen selten gewordenen Charme.

Was die Kritik sagt

The Non-Blonde, Juni 2011

Am 2. Juni 2011 erinnert sich Gaia Fishler, die Verpackung bei der Lancierung scheußlich gefunden zu haben. Als sie den Duft 16 Jahre später erneut trägt, beschreibt sie einen dichten, roten Auftakt, in dem das Fruchtkompott alle angekündigten Blüten überdecke.

Er beruhige sich, sobald Hölzer, Harze und Eichenmoos ins Spiel kämen: Diese Chypre-Basis unterscheide ihn ihrer Ansicht nach von jüngeren fruchtig-blumigen Düften und lasse ihn in den Augen eines jungen Publikums altmodisch wirken.

Sie hält ihn für weniger gut gemacht als Yvresse oder Diva von Ungaro, so mit Früchten beladen, dass er unverkennbar synthetisch wirke, gesteht ihm jedoch einen Charme zu, den man in Düften für junge Trägerinnen nicht mehr finde.

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