
Davidoff lanciert Cool Water 1988; Pierre Bourdon komponiert den Duft. Das Haus sieht darin den Ausgangspunkt der „neuen Frische“: Das Eau de Toilette öffne sich laut dem Haus mit Pfefferminze und Lavendel, gefolgt von einem Herz aus Eichenmoos, Geranie und Sandelholz und einer Basis aus Amber und Moschus. Der blaue Flakon stammt von Peter Schmidt.
Luca Turin und Tania Sanchez vergeben fünf Sterne und wetten, kein Parfum sei häufiger nachgeahmt worden; AlbertCAN hält ihn auf Perfume Shrine für gröber gezeichnet als Green Irish Tweed, aber von derselben Hand.
Was die Kritik sagt
Perfumes: The Guide, fünf Sterne
2008 vergeben Luca Turin und Tania Sanchez fünf Sterne an Cool Water, das sie den aromatischen Fougères zuordnen. Diese schöne Komposition von 1988 habe ihrer Ansicht nach Pierre Bourdon berühmt gemacht, und kein Parfum, so ihre Wette, sei häufiger nachgeahmt worden.
Perfume Shrine, ein maritimer Bruder
Am 28. März 2013 vergleicht AlbertCAN, Gastautor von Perfume Shrine, Cool Water mit Green Irish Tweed. Er findet den Creed sanfter, weniger aufdringlich als seinen maritimen Bruder; beide entfalteten eine gute Sillage, doch Cool Water gleiche die Frische der Calone durch eine kräftigere Basis aus.
Der Davidoff, schreibt er, ziele auf ein bescheideneres Budget und sei mit gröberen Strichen gezeichnet, doch Bourdons Handschrift sei in beiden erkennbar. Die Überdosierung eines neuen Rohstoffs lösche seiner Ansicht nach die Überlegung des Parfumeurs nicht aus.
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