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Pasha
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Pasha de Cartier, ein 1992 lanciertes Eau de Toilette für Herren, verdankt seinen Namen der Uhr Pasha des Hauses. Cartier beschreibt es als klassischen Fougère-Akkord, in dem frischer, leuchtender Lavendel der holzigen Tiefe von Patchouli gegenübersteht; die ursprüngliche Beschreibung nannte zudem Mandarine, Thymian, Minze, Rosenholz, Koriander und Eichenmoos.

Eine signierte Lesart: 2017 findet Sergey Borisov Pasha tief, reichhaltig und kraftvoll ohne Härte, raffinierter als die großen Herren-Fougères der 1980er-Jahre, und zählt ihn zu den Gentleman-Düften, die für den Anzug gemacht sind.

Was die Kritik sagt

Sergey Borisov, Fragrantica

Im Dezember 2017 blickt Sergey Borisov auf Pasha zurück, den er bei seiner Ankunft in Russland gekauft hatte. Er findet ihn tief, reichhaltig und kraftvoll, ohne Härte, und sieht darin einen der prägenden Düfte des Hauses. Er erinnert daran, dass die ersten Pressemitteilungen das Felsen-Steinkraut nannten, eine in der Parfümerie seltene blumige Note.

Er erkennt darin Züge von Azzaro pour Homme, Tsar und Jazz, findet Pasha aber raffinierter, wie mit Sandpapier glattgeschliffen. Er hebt Muskatnuss und Gewürznelke hervor, ein harziges, süßes Labdanum und einen animalischen, fast teerigen Akkord mit Kreuzkümmel, der seine Männlichkeit unterstreicht.

Er zählt ihn zu den Gentleman-Düften, ernst und formell, eher zu Hause im Anzug als in Jeans. Er merkt an, dass Cartier und Haarmann & Reimer ihn zu den frischen Fougères zählen, während ihn seine Zitrusfrüchte, Blüten, sein Labdanum und sein Moos auch dem Chypre annähern.

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