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Black Opium
Yves Saint Laurent

Komposition

Black Opium

Veröffentlicht

Black Opium: Zwischen Raffinesse und Originalität. Ein Parfum nach dem Bild von Yves Saint-Laurent. Wie der verführerische Couturier und Parfumschöpfer Yves Saint-Laurent bietet Black Opium, 2014 erschienen, eine Mischung aus Raffinesse und rohen Rohstoffen, aus Eleganz und sanfter Härte, aus dem goldenen Licht von Jasmin und Orangenblüte und den dunklen Duftpfaden des Kaffees.

Die Geschichte von „Black Opium“ beginnt 1977 mit „Opium“. Das zum Mythos gewordene „Opium“ verursachte zur Zeit der sexuellen Befreiung einen regelrechten Skandal. Dieses Parfum mit dem anrüchigen Namen wurde zum Symbol der Ausschweifung erklärt; Sex, Drogen und Alkohol wurden mit „Opium“ in Verbindung gebracht. 2014 präsentierte Yves Saint Laurent „Black Opium“, einen nach wie vor teuflischen Duft mit moderner Seite und rockigem Auftreten.

Die 4 Parfumeure, die die anrüchige Essenz von Yves Saint Laurent neu interpretierten

Nicht weniger als 4 Parfumeure waren nötig, um „Black Opium“ zu schaffen: Olivier Cresp, Marie Salamagne, Nathalie Lorson und Honorine Blanc. Von Olivier Cresp lässt sich sagen, er sei „als Kind hineingefallen“. In Grasse geboren, begann Olivier Cresp seine Laufbahn bei Firmenich. Ihm verdankt man besonders herausragende Düfte wie „Angel“ von Thierry Mugler, „Kokorico“ von Jean-Paul Gaultier oder „L’Eau pour Homme“ von Kenzo. Marie Salamagne ist Absolventin der Parfümerieschule ISIPCA. Sie arbeitet besonders gern mit balsamischen Noten, Holz, Ambroxan und Patchouli. Ihr verdankt man „Aqua Allegoria Mandarine Basilic“ von Guerlain und „Eau de Nuit“ von Giorgio Armani. Nathalie Lorson ist Parfumeurin bei Firmenich. Sie arbeitet gern mit Rose, Vetiver und moschusartigen Noten. Ihr verdankt man sehr schöne Düfte wie „So First“ von Van Cleef & Arpels, „Perles de Lalique“ von Lalique und „Gentleman“ von Givenchy. Honorine Blanc wurde im Libanon geboren und hat ebenfalls die renommierte Parfümerieschule ISIPCA absolviert. Ihr verdankt man ebenfalls sehr große Parfums wie „Loversose“ von Diesel und „Encounter“ von Calvin Klein.

Kaffee, der Star von Black Opium

Mit „Black Opium“ setzte Yves Saint Laurent auf Kaffeenoten. Die Intensität des Duftes spielt auch mit der süchtig machenden Seite des Kaffees und seiner Verbindung mit blumigen Noten. Kaffee ist bereits in den Kopfnoten präsent und kontrastiert sofort mit der fruchtigen Süße der Birne und der Würze der Rosa Beeren. Das Herz von „Black Opium“ gliedert sich um ein elegantes Bouquet aus Weißen Blüten, darunter Jasmin und Orangenblüte. Die Basis hinterlässt eine zugleich holzige und sinnliche Sillage, denn sie verbindet Patchouli, Vanille und Zedernholz. Weit rockiger als das Original, richtet sich diese Komposition an verschmitzte, ein wenig rebellische Frauen.

Fast 40 Jahre nach dem anrüchigen „Opium“ setzt Yves Saint Laurent die Saga mit „Black Opium“ fort. Deutlich moderner, zeigt „Black Opium“ ein zugleich rockiges und lässiges Auftreten. Hier ist Kaffee der Star der Komposition. In Verbindung mit Weißen Blüten bietet der Kaffee fesselnde und vor allem süchtig machende Facetten.