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Black Opium Floral Shock

1977 entstand der Duft Opium, eine echte Legende der Parfümerie, die anfangs allerdings stark umstritten war. 2014 folgte sein Nachfolger Black Opium, ein Konzentrat an Kühnheit, urbaner als früher. Dieser Duft wurde 2015 seinerseits modernisiert, in Form einer Eau de Toilette, aufgefrischt mit Cassis und elektrisiert durch Mandarine.

Mit dem Frühling und den ersten schönen Tagen werden luftigere, hellere Düfte bevorzugt. In diesem Sinne hat das Haus Yves Saint-Laurent eine neue Version seines ikonischen Duftes Black Opium entwickelt. Die neue Komposition heißt Black Opium Floral Shock und wird als der mit Abstand frischeste und strahlendste Duft der gesamten Kollektion präsentiert. Es brauchte Kühnheit, sich mit solchen Legenden der Parfümerie zu messen. Im Folgenden wird näher betrachtet, ob der neue Black Opium Floral Shock seinem prestigeträchtigen Vorgänger gerecht wird.

Was die Kritik sagt

Das gelungene Redesign des Yves-Saint-Laurent-Flakons

Zunächst ist die enorme Arbeit am neuen Flakon von Black Opium Floral Shock hervorzuheben. Er verbindet gekonnt die Authentizität der allerersten Opium-Version mit einem sehr zeitgemäßen Auftritt. Black Opium Floral Shock hat die Form seiner Vorgänger beibehalten. Er zeigt eine eckige, leicht abgerundete Gestalt, als Echo seiner Weiblichkeit. Er ist von einem Inrô inspiriert, einem kleinen, kostbaren Behältnis, das von Kriegern im Fernen Osten verwendet wurde. Die ursprüngliche rote Farbe ist jedoch einer betörenden glitzernden Oberfläche gewichen. Black Opium Floral Shock wirkt wie von einem Sternenregen überzogen. Er funkelt in tausend Lichtern und soll die Frau, die ihn trägt, in einen echten Diamanten verwandeln. Sein transparentes Bullauge lässt heute einen zartrosa Duft erkennen. Das Ganze wirkt sehr feminin und fügt sich bestens in die Ästhetik des Hauses Yves Saint-Laurent ein.

Die neue luftige Formel von Black Opium Floral Shock

Über sein Erscheinungsbild hinaus hält Black Opium Floral Shock auch im Duft alle Versprechen. Dieser kühne Duft wagt sich an einen echten Mythos der Parfümerie. Genau deshalb hat Yves Saint-Laurent bei der Kreation keinen Aufwand gescheut. Die Marke ließ 4 Parfumeure an diesem Projekt zusammenarbeiten. Black Opium Floral Shock ist das Werk von Nathalie Lorson, Honorine Blanc, Marie Salamagne und Olivier Cresp. Gemeinsam haben sie alle Facetten der Weiblichkeit erkundet. Black Opium Floral Shock zeigt zunächst eine gewisse Frische. Er verbindet Zitrusfrüchte mit dem fruchtigen Geschmack der Birne. Dann übernimmt ein blumiges Herz. Dieses besteht aus Gardenie, Orangenblüte und Freesie. Schließlich setzt sich seine Klarheit dank Weißem Moschus bis in die Basis fort. Dennoch hat Yves Saint-Laurent nicht vergessen, dass die Black-Opium-Floral-Shock-Frau Charakter haben sollte. So endet alles mit einer elektrisierenden Kaffeenote. Die Herausforderung wurde mehr als glänzend gemeistert.

Black Opium Floral Shock, der neue blumige Duft des Hauses Yves Saint-Laurent

Opium ist ein Duft, der 1977 aus den Händen von Yves Saint-Laurent hervorging und rasch zu einem echten Mythos wurde. Anfangs sehr umstritten, war er bald ausverkauft und etablierte sich dauerhaft als Legende. Er überdauerte die Zeiten mühelos, wurde jedoch 2014 zu Black Opium modernisiert. Yves Saint-Laurent hat nun angekündigt, dass ab Anfang 2017 eine neue Version dieses Duftes erscheinen werde. Der neue Duft heißt Black Opium Floral Shock und wird als blumiger, fruchtiger und gourmandiger Duft präsentiert.

Die sehr luftige Formel des neuen Yves Saint-Laurent

Von allen Varianten des emblematischen Opium könnte der neue Black Opium Floral Shock mit Abstand der frischeste und leichteste sein. Seine Formel eröffnet mit einer Kombination aus Zitrusfrüchten. Er enthält Bergamotte, eine Frucht, deren Fruchtfleisch zu sauer zum Verzehr ist, deren Schale in der Parfümerie jedoch sehr geschätzt wird. Sie verströmt hier einen schalenartigen, säuerlichen und prickelnden Duft. Begleitet wird sie von der aufsteigenden Frische der Zitrone sowie vom saftigen, fruchtigen Charakter der Birne. Die Freesie ergänzt diesen Auftakt mit ihrem blumigen, hellen Duft, der leicht an Jasmin erinnert. Ihre süßen Akzente werden anschließend von einem Herz abgelöst, das einem riesigen Strauß Weißer Blüten gleicht. Dieses wird jedoch von Gardenie und Orangenblüte dominiert. Die Gardenie ist ein typischer Rohstoff blumiger Düfte. Sie verleiht ihnen einen ausgeprägteren Charakter und färbt sie zugleich mit grünen Akzenten. Die Orangenblüte wiederum betont die fruchtige Seite dieses Duftes und verleiht ihm eine helle, strahlende Sanftheit. Schließlich klingt Black Opium Floral Shock mit einer amberartigeren, balsamischen Basis aus. Diese wird zudem durch Weißen Moschus ergänzt. Er sorgt für einen Hauch von Sauberkeit, bevor das Ganze vom likörartigen Duft des Kaffees gekitzelt wird.

Der funkelnde Flakon von Black Opium Floral Shock

Sein Flakon wirkt selbstverständlich vertraut. Er bewahrt die Gestalt seiner Vorgänger unverändert. Seine eigenwillige Form verbindet die Geometrie eines Quadrats mit sinnlicheren Rundungen. Die Vorderseite ist mit einem runden Bullauge versehen, das ein Fenster zum Geheimnis des Duftes öffnet. Dieser ist in Rosatönen gehalten, die bereits bei Black Opium vorhanden waren. Die glitzernde Oberfläche hat sich hingegen etwas verändert. Früher vollständig schwarz, ist sie heute heller und geht stärker ins Rosa. Ihr sehr urbaner Charakter bleibt jedoch erhalten. So zeichnet sie das Bild einer Stadtfrau, die nur inmitten von Hochhäusern aufzublühen scheint. Ihr Gewand behält seinen exquisiten Lichtakzent. Die Black-Opium-Floral-Shock-Frau scheint geboren, um wie ein Rohdiamant zu funkeln. Das Ganze wirkt besonders verführerisch und fügt sich damit bestens in die Reihe der bisherigen Düfte dieser Kollektion ein.