
Ambre Samar erscheint im Frühjahr 2025 in der Kollektion Absolus Allegoria. Die Parfumeurin Delphine Jelk, die die Duftkreation von Guerlain leitet, stellt darin eine Mondfinsternis dar: Weihrauch und eine Tinktur aus Grauer Ambra verdunkeln einen Amber-Akkord mit Vanille und Honig, mit Mandel und Kardamom in den Kopfnoten, Davana in den Herznoten sowie Benzoe, Patchouli und Tonkabohne in den Basisnoten.
Sophie Normand beschreibt einen Amberduft im Hell-Dunkel, im Auftakt von Mandel und Kardamom geprägt, rasch likörartig und honigsüß, den sie für warm und betörend hält.
Was die Kritik sagt
Sophie Normand, Fragrantica (2025)
In einer Rezension vom Mai 2025 nimmt die Redakteurin zunächst eine mit Kardamom gewürzte, knackige, fast pistazienartige Mandel wahr, die sie an orientalisches Gebäck erinnere. Auf dem Teststreifen bleibe der Kardamom frisch; auf der Haut werde die Komposition rasch likörartig und von Davana gefärbt.
Sie nehme darin ein honigartiges Gerüst mit Tabakanklängen wahr, das sie mit Tobacco Honey aus der Reihe L’Art et la Matière vergleicht. In dieser Phase zeige sich eine animalische und holzige Facette, die sie der Tinktur aus Grauer Ambra zuschreibt, zusammen mit einem rauchigen und mineralischen Weihrauch.
Sie beschreibt einen schimmernden Amber-Akkord, in dem sie Labdanum, Benzoe und Vanille unterscheide, der das Ganze in einen goldenen Schein hülle, sowie ein Patchouli, das das holzige Gerüst verlängere. Sie kommt zu dem Schluss, es handle sich um einen warmen, orientalisch inspirierten Duft, dessen Reiz sie betöre.
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