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24 Faubourg

24 Faubourg – Willkommen bei Hermès. Die Geschichte des Hauses Hermès ist die Geschichte von Thierry Hermès, einem Sattler, der zum Lederwarenhersteller und schließlich zum Parfumeur wurde.

Zwei namentlich gezeichnete Lesarten: Victoria Frolova sieht in der amberartigen Wärme von Maurice Roucel einen opulenten Weiße-Blüten-Duft, gemildert durch Iris und Vetiver; Elena Vosnaki ein honigsüßes Bouquet, reich und dennoch vollkommen ausgewogen dosiert.

Was die Kritik sagt

Victoria Frolova, Bois de Jasmin

Für Victoria Frolova ruft der Name der Pariser Adresse von Hermès im März 2006 sofort Luxus, geschmeidiges Leder und Seidencarrés hervor. Sie findet in 24 Faubourg die amberartige, strahlende Wärme wieder, die mehreren Kreationen von Maurice Roucel eigen ist.

Die blumig-holzige Iris und die erdige Note des Vetivers bilden einen Kontrapunkt zur bewussten Opulenz der weißen Blüten im Herz. Sie schätzt vor allem seine Vielseitigkeit, die in einer Zeit, in der Anlässe für große Roben selten werden, wertvoll sei.

Elena Vosnaki, Perfume Shrine

Elena Vosnaki beschreibt ihn im September 2017 als einen mit Honig überzogenen Weiße-Blüten-Duft. In diesem üppigen, beinahe byzantinischen Bouquet nimmt sie Harze, Balsame, Früchte, samtigen Pfirsich und säuerliche Zitrusfrüchte, die pudrige Sanftheit der Iris und etwas Holz wahr.

Trotz dieser Fülle hält sie die Wirkung für vollkommen ausgewogen dosiert, reich und sättigend. Orangenblüte, Jasmin und Gardenie verdankten ihrer Ansicht nach der Chemie ebenso viel wie der Natur, doch das Ganze erinnere sie an einen Seidenfaden, gewebt in einem tropischen Gewächshaus.

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